5
min
 - 
23.9.2024

Der wichtige Unterschied zwischen Motivation und Disziplin

Der wichtige Unterschied zwischen Motivation und Disziplin

Was ist der Unterschied zwischen Motivation und Disziplin und warum ist es so wichtig, diesen zu kennen?

Um diese Frage zu klären, definiere ich zunächst den Begriff Motivation und danach den Begriff Disziplin. Auch wenn diese beiden Begriffe oft synonym verwendet werden, meinen sie nämlich nicht das selbe. Im Anschluss schauen wir uns dann noch den Begriff Routine an, welcher in diesem Kontext eine wichtige Rolle spielt. Am Ende dieses Beitrags wirst du den Unterschied dieser Begriffe erkennen und verstehen, in welcher Situation dir welcher von ihnen wirklich weiterhilft.

Was ist Motivation?

Motivation ist ein treibender Faktor im Fitness-Kontext. Solange du keine Lust hast, regelmäßig ins Training zu gehen oder dich langfristig gesund zu ernähren, bringt dir der ausgefeilteste Plan nichts. Nur derjenige, der den Weg konsequent und über die volle Distanz geht, kommt letztendlich auch an dessen Ziel an. Der Grund, warum so viele Menschen keine Motivation haben, liegt am fehlenden Motiv - sie verfolgen kein konkretes Ziel. Du kannst nicht erwarten, dass du dauerhaften Tatendrang verspürst und immer bereit bist, dein Bestes zu geben, wenn du gar nicht weißt wofür. Suche dir also dein Motiv. Am besten eins, das so stark ist, dass es nicht nur als Initialzündung für den Start in ein fittes und gesundes Leben reicht, sondern dich gleichzeitig auch dazu bringt, langfristig am Ball zu bleiben.

Es macht keinen Sinn, drei mal ins Training zu gehen und es dann wieder sein zu lassen. Aufgrund dieser drei Trainings wird sich dein Körper nicht verändern. Du musst über Wochen, Monate und Jahre trainieren, damit du langfristige und tiefgreifende Erfolge erzielst. Dein Plan sollte dir daher am besten auch Spaß machen. Distanziere dich also - vor allem zu Beginn - davon, alles perfekt machen zu wollen und suche stattdessen lieber nach Möglichkeiten, dein Ziel und den Weg dorthin mit Spaß und ohne viel Veränderung in deinen bestehenden Alltag integrieren zu können. Nur weil es nicht perfekt ist, heißt das noch lange nicht, dass es dich nicht voranbringt.

Das selbe Prinzip lässt sich auch auf das Thema Ernährung ummünzen. Es macht langfristig keinen Sinn, eine Diät zu führen, die alles aus deinem Alltag verbannt, was dir schmeckt und woran du Freude hast. Stecke dir ein Ziel und bleibe auf dem Weg, der dich diesem langfristig immer ein kleines Stück näher bringt. Überprüfe zwischendurch immer mal wieder, ob du dich noch in die richtige Richtung bewegst und belohne dich, wenn du kleinere Etappen-Ziele erreicht hast. So wirst du es schaffen, deine Motivation möglichst lange aufrecht zu erhalten.

Was ist Disziplin?

Disziplin ist das genaue Gegenteil von Motivation. Solange du etwas wirklich tun willst, bist du motiviert. Disziplin wiederum ist die Fähigkeit, weiterhin in die richtige Richtung zu gehen, obwohl dich deine Motivation bereits verlassen hat. Daher ist die Disziplin für langfristige und tiefgreifende Erfolge auch wesentlich interessanter als die Motivation. Um Disziplin aufzubauen, müssen wir eine bestimmte Sache häufig genug ausführen - so lange, bis sie in Fleisch und Blut übergegangen ist. Und dieses permanente Wiederholen erreichen wir zunächst durch Routinen.

Was ist Routine?

Eine Routine ist etwas, das wir tagtäglich machen, ohne darüber nachdenken zu müssen - wie zum Beispiel das Zähneputzen. Als Kinder haben wir alle irgendwann einmal beigebracht bekommen, dass man sich morgens und abends die Zähne putzen soll. Und das haben wir dann so oft gemacht bis es irgendwann zum Automatismus wurde und wir bei der Durchführung nicht mal mehr darüber nachdenken mussten. Und diesen Automatismus können wir auf unser Training, unsere Ernährung, unseren Alltag und alles Weitere übertragen. Mache also regelmäßig etwas für deinen Körper und für deine Fitness - beispielsweise in Form von kurzen aber knackigen Trainings, die sich möglichst einfach in deinen Alltag integrieren lassen. Dehne den Begriff der Körper-Hygiene einfach aus und beziehe die körperliche Ertüchtigung in diese mit ein.

Auch gesundheitsfördernde und stresslindernde Morgenroutinen sind eine tolle Möglichkeit. Eine kurze Runde Yoga, ein großes Glas Wasser, ein kurzer Spaziergang oder das entspannte Zubereiten einer guten Tasse Kaffee können dabei helfen, bewusster und gelassener in den Tag zu starten. Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch weniger positive Routinen, die du aktuell vielleicht völlig unbewusst lebst. Zum Beispiel die Süßigkeit nach dem Mittagessen oder das abendliche Snacken auf dem Sofa beim Netflix-Schauen. Du hast nicht wirklich Hunger. Du hast dir diese Verhaltensweise nur irgendwann einmal angeeignet und dein Gehirn verklickert dir deshalb, dass irgendetwas fehlt, wenn du dich doch einmal ohne Naschereien auf die Couch legst. Versuche, solche Auslöser zu erkennen und gesundheitsförderliche Alternativen zu schaffen. Entweder du veränderst gleich den Auslöser oder zumindest die damit verbundene Reaktion. Versuche es doch beispielsweise einmal mit einer Handvoll sättigender Nüsse statt einer ganzen Tüte Chips.

Fazit

Motivation bringt dich dazu, den Stein ins Rollen zu bringen. Suche dir hierfür im Idealfall ein emotional aufgeladenes „warum". Beispielsweise möchtest du kräftiger werden, um deine Kinder problemlos in die Höhe heben zu können. Oder du willst abnehmen, um im Sommerurlaub wieder in deinen Lieblings-Bikini passen zu können. Hast du dein „warum“ gefunden, etabliere feste Routinen in deinen Alltag, die dich diesem Ziel Schritt für Schritt immer näher bringen. Trainiere nicht einfach nur vor dich hin, sondern mit einer festen Anzahl an Trainings pro Woche, immer an den gleichen Tagen, immer zur gleichen Uhrzeit sodass diese Routinen zum Automatismus werden und du nicht weiter darüber nachdenken musst. Selbst wenn du dein ursprüngliches „warum“ dann erreicht hast, kannst du diese Automatismen aufrecht erhalten und dir ein neues Ziel setzen.

Wenn du etwas in deinem Alltag verändern möchtest, aber aktuell den Wald vor lauter Bäumen nicht siehst und gar nicht weißt, wo du eigentlich anfangen sollst, dann schau doch gerne bei meinem Coaching vorbei. Hier kann ich dich individuell unterstützen und dir dabei helfen, den Stein ins Rollen zu bringen.

Folge mir auf Instagram

Wenn Sie auf "Akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu, um die Navigation auf der Website zu verbessern, die Nutzung der Website zu analysieren und Marketingaktivitäten zu unterstützen. Weitere Informationen finden Sie in meiner Datenschutzerklärung.